Beleghebamme & Hebamme für die Geburt

Foto: © Hartmut910 / pixelio Neben den normalen im Krankenhaus tätigen Hebammen haben werdende Eltern heute auch die Möglichkeit sich schon vor der Geburt eine Beleghebamme zu suchen und zu engagieren. Normalerweise stellt das Krankenhaus eine Hebamme für die Entbindung bereit. Sollte die Geburt dann doch länger dauern kann es aber vorkommen, dass die Hebamme wechselt.
Beleghebamme im Dienst

Hebamme im Dienst © Hartmut910 / pixelio

Beleghebammen sind selbstständig arbeitende Hebammen, die meist nicht fest bei einem Krankenhaus angestellt sind. Sie haben einen Belegvertrag mit dem Krankenhaus oder einer Entbindungsklinik abgeschlossen und arbeiten oft auch mit mehreren Geburtshäusern und Krankenhäusern zusammen. Der Vorteil einer Beleghebamme besteht darin, dass man die Person schon vor der Geburt kennen lernt, ein Vertrauensverhältnis aufbauen kann und über die komplette Dauer der Schwangerschaft, Geburt und Nachsorge einen Ansprechpartner für alle Fragen hat. Damit ist die komplette Geburtsbegleitung abgedeckt. Besonders Erstgebärende Frauen bekommen so mehr Sicherheit durch einen festen Ansprechpartner. Die Kosten für eine Beleghebamme belaufen sich auf ca. 150 € und werden von manchen Krankenkassen übernommen. Reguläre Hebammen aus dem Krankenhaus sind nur während der Entbindung anwesend und nicht für Vor- und Nachsorge bei euch zu Hause zuständig. Eine von euch engagierte Beleghebamme kümmert sich um Vorsorge, die Geburt und die Nachsorge nach Ihrer Entbindung. Außerdem kann man bei Hebammen einen Geburtsvorbereitungskurs absolvieren. Die Hebamme führt oft auch Untersuchungen während der Schwangerschaft, parallel oder im Wechsel mit dem Frauenarzt, durch. Dabei handelt es sich zumeist um einfache Untersuchungen wie Bestimmung des Gewichtes, Messen des Blutdrucks und Kontrolle des Urins. Die Hebamme tastet auch den Bauch der Mutter ab, um die Lage des Kindes zu bestimmen. Kurz vor der Geburt wird mehrmals eine Kardiotokografie (kurz CTG) durchgeführt. Bei dieser Untersuchung werden die Herztöne des ungeborenen Kindes überwacht, um eventuell auftretende Unregelmäßigkeiten zu erkennen. Außerdem gibt das CTG auch Aufschluss über evtl. schon einsetzende Wehentätigkeit. Die Hebamme übernimmt außerdem die Nachsorge im Wochenbett für Mutter und Baby. Viele Hebammen bieten außerdem Zusatzleistungen wie Babymassage, Akkupunktur, Tragetuchberatung, Babyschwimmen, Kurs zur Säuglingspflege, Homöopathie etc. an. Wer eine Beleghebamme in Anspruch nehmen möchte, sollte sich frühzeitig auf die Suche begeben. Durch die stark angestiegene Berufshaftplichtversicherung für selbstständige Hebammen wechseln immer mehr freie Hebammen in ein Angestelltenverhältnis. Das Angebot an Beleghebammen wird also rar. Ihr solltet rechtzeig eine Hebamme suchen, welche die persönliche Geburtsbegleitung während und nach der Schwangerschaft übernimmt. Bitte unsterstützt baby-infos.net mit einem Facebook Like oder einer Bewertung!
 

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